Allgemein


Menschen haben in Deutschland nach §§ 53/54 SGB XII ein Recht auf Eingliederungshilfe, wenn sie behindert oder von Behinderung bedroht sind. Behinderung meint, dass eine psychische, geistige, körperliche bzw. mehrfache Einschränkung besteht. Von Behinderung bedroht bedeutet, dass der Zustand der Einschränkung mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate andauert.

Haben Erwachsene aufgrund ihrer Behinderung Schwierigkeiten, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden, besteht die Möglichkeit, Leistungen der Eingliederungshilfe in Form von ambulanter Betreuung (ASP, PBW, Wohnassistenz) in Anspruch zu nehmen.

Ebenfalls ist es für psychisch, geistig oder körperlich behinderte Kinder ab dem 3. bis zum 18. Lebensjahr möglich, ambulante Eingliederungshilfe nach § 54 Abs. 1 und 2 SGB XII in Verbindung mit § 55 Abs. 1 und 2, Nr. 3, 7 SGB IX in Anspruch zu nehmen (HFbK).

Die Beantragung und Bewilligung dieser Hilfen erfolgt über die örtlich zuständigen Grundsicherungs- und Sozialämter der Bezirke. Voraussetzung ist, dass die psychische Erkrankung bzw. die geistige und/oder körperliche Behinderung amtlicherseits festgestellt wurde. Bei Bewilligung einer Hilfe werden die Kosten grundsätzlich von der Stadt Hamburg übernommen, sofern das Einkommen bzw. Vermögen der Familie zur Kostendeckung nicht ausreicht.

Ambulante Hilfen nach SGB XII haben eindeutig Vorrang vor der stationären Hilfe.

Ein besonderer Schwerpunkt von ABeSa liegt in der Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund.